Gera ist eine Reise wert ! Dieser Meinung waren auch in diesem Jahr die Masters aus ganz Deutschland, die sich anläßlich der 8. Internationalen Deutschen Meisterschaften über die Langen Strecken im renovierten 50 m Sportbad von Gera trafen. Bereits zum dritten Mal hat der Vfl Gera eine Deutsche Masters Meisterschaft ausgerichtet.
Kurze Wege, gute Hotels, die gute Thüringische Küche, das Köstritzer Altbier in Gera stimmt das Umfeld, um sich nach den Wettkämpfen zu entspannen und wohl zu fühlen. Großen Beifall hat auch das für 16,5 Millionen EURO umgebaute Hofwiesenbad bei den Masters gefunden. Wettkampfschwimmer lernen so manches Bad kennen und kennen sich in der ( nicht nur deutschen ) Bäderlandschaft aus. Einstimmiges Urteil: Dieser Umbau ist gelungen. Den Bedürfnissen der Kleinen und denen der Jugend, die sich vergnügen möchten, wurde mit einem kleinen Spaßbereich Rechnung getragen und wer als gesundheitsbewusster oder sportlicher Schwimmer seine Bahnen ziehen möchte: im Sportbad bleiben die Leinen drin.
Es hat sich also einiges in den letzten Jahren in Gera getan. 588 Teilnehmer konnten sich davon überzeugen. Da die Deutschen Masters Meisterschaften der langen Strecken international ausgeschrieben sind, nahmen auch Schwimmer anderer Nationen daran teil. Fünf aus Holland sowie je einer aus Luxembourg und aus den USA. 232 Vereine hatten 1.112 Einzel- und 90 Staffelmeldungen abgegeben. Geschwommen wurden von den Masters 15 Deutsche Rekorde, 6 Europarekorde und 3 Weltrekorde.
In 3:12,17 Minuten belegte Wilfried Wackerbarth hinter dem Niederländer Uijtenbogaart und Lange ( SV Henningsdorf ) über 200 m Brustschwimmen den dritten Platz. Damit gelang ihm zum dritten Mal der Sprung auf ein Siegertreppchen bei einer Deutschen Meisterschaft. 1996 gewann er in Wuppertal die Bronzemedaille über 200 m Brustschwimmen und im letzten Jahr in Wetzlar über 100 m Brustschwimmen.
Viel schwerer hatte es Isabell Krämer über 200 m Rückenschwimmen. In der jüngsten Altersklasse, der AK 20, hatten 18 Schwimmerinnen im Vorfeld die vom Deutschen Schwimm Verband geforderte Pflichtzeit, die zur Teilnahme an einer DM berechtigt, erreicht. Isabell konnte am Ende mit 2:51,15 einen guten 14. Platz belegen.
Hier die Ergebnisse:
| Wilfried Wackerbarth | 3. | 200 m Brustschwimmen | 3:12,17 |
| Isabell Krämer | 14. | 200 m Rückenschwimmen | 2:51,15 |