Wilfried Wackerbarth gewinnt Bronzemedaillen auf Deutschen Masters-Meisterschaften über 200 m Brust und 200 m Schmetterling

Ein Bahnhof – von Friedensreich Hundertwasser zum Schmuckkästchen erkoren, dazu eine Innenstadt mit viel Fachwerk und dazu traumhaftes Vorsommerwetter. Es war alles angerichtet für das „Silberjubiläum" der „25. Internationalen Deutschen Meisterschaften der Mastes" über die „langen Strecken" in Uelzen. Zum drittenmal nach 1996 und 1997 machte der DSV mit seinen Titelkämpfen für die Masters Station in der Lüneburger Heide. 239 Vereine hatte 1.044 Einzel- und 80 Staffelmeldungen abgegeben, welche an den drei Wettkampftagen im „Badue" als Austragungsort mit seinen sechs 50m-Bahnen absolviert wurden.

Neben Uelzen waren in der 25- jährigen Geschichte der Deutschen Masters - Meisterschaften erst sechs Städte Gastgeber für die Masters: Berlin, Kiel, Gera, Halle/Saale (je zweimal), sowie Hamburg und Osnabrück. Alles Städte nördlich der Mainlinie. Der Süden der Republik scheint auf der Landkarte der Masters zumindest bei den „langen Strecken" eine Diaspora zu sein. Denn noch nie in der 25-jährigen Geschichte der Deutschen Masters - Meisterschaften gab es einen Ausrichter südlich der Mainlinie. Selbst Gera als zweimaliger Gastgeber (und in Thüringen gelegen und damit Mitglied im Süddeutschen Schwimm-Verband) kann eher der Mitte Deutschlands zugerechnet werden, als dem Süden.

Uelzen, die Stadt in der Lüneburger Heide war wie bereits erwähnt damit zum dritten Mal Austragungsort der Titelkämpfe. Unangefochtener Spitzenreiter ist aber Wuppertal, das zwischen der Premiere 1985 und 1999 insgesamt achtmal die Masters an die Schwebebahn lockte. In der Stadt im Bergischen Land hatten die „Langen Strecken" auch ihr Debüt, als 1985 von 114 Vereinen 416 Einzel- und 240 Staffelmeldungen abgegeben wurden. Dies war zwar der „Minusrekord" an Meldungen (lediglich ein Jahr später waren in Berlin mit 107 noch weniger Vereine am Start – aber mit 450 Einzel- und 304 Staffelmeldungen), doch inzwischen haben sich die Titelkämpfe zu einer der wichtigsten (und größten) Meisterschaft für die Masters entwickelt. Spätestens 1992 wurde in Wuppertal mit 215 Veinen eine „Schallmauer" durchbrochen. Die Rekordzahl sind 270 Vereine, die 2001 beim ersten Auftritt in Köln und die bis 2008 nicht mehr übertroffen wurden.

In den vergangenen Jahren pendelten sich die Zahlen in etwa auf den Niveau ein, wie es auch im vergangenen Jahr in Köln erreicht wurde: 248 Vereine mit 1.239 Einzel- und 140 Staffelmeldungen. Die Domstadt am Rhein ist im Übringen nach Wuppertal als „Masters Hauptstadt der langen Strecken" das zweithäufigste Ziel der deutschen Masters bei den „langen Strecken". Viermal war man bereits Austragungsort – und im kommenden Jahr ist man dort vom 23. – 25. April 2010 erneut zu Gast.

Nachdem Wilfried Wackerbarth im letzten Jahr in Köln noch über 200m Brust und 200m Schmetterling jeweils den Sprung auf das Siegerpodest verpasste und sich mit zwei Mal Platz 4 zufrieden geben musste, so gewann er in diesem Jahr gleich über beide Strecken die Bronzemedaille. Hierzu herzlichen Glückwunsch !

Aus dem Bezirk Nord des Hessischen Schwimm-Verbandes nahm neben der Gudensberger SG nur noch 3 Aktive der TSG 87 Kassel-Niederzwehren sowie eine Aktive des Eschweger TSV an der Meisterschaftsveranstaltung teil. Wilfried Wackerbarth war somit wiederum einzigster Vertreter des Schwalm-Eder-Kreises bei diesen Titelkämpfen.

Nachstehend seine Einzelresultate von den Deutschen Masters – Meisterschaften in Uelzen:

Wilfried Wackerbarth AK 60 3. 200 m Schmetterlingsschwimmen

3:24,39

    3. 200 m Brustschwimmen

3:18,67

 



Wilfried Wackerbarth gewann zwei Bronzemedaillen auf den Deutschen Masters – Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Uelzen !

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